Durch die Schwangerschaft wird der Körper und die Psyche einer Frau in neuer Art und Weise belastet. Gewichtszunahme, natürliche Wassereinlagerungen, Dehnung des Gewebes und der Bänder, die hormonelle Umstellung, die Veränderung des Gleichgewichtssinnes sowie der Statik verlangen die Bildung eines neuen Körpergefühls, das sich je nach Schwangerschaftsphase auch noch ständig verändert.

 

Natürlich ist es da gut in der Schwangerschaft sportlich aktiv zu sein. Besonders eignen sich Sportarten wie Schwimmen, Rad fahren, Gymnastik, Spazieren und Walken sowie Yoga, die unseren Kreislauf, die Durchblutung, die Verdauung, den Stoffwechsel, die Ausdauer, die Atmung, das Immunsystem, die Muskeln und Bänder  günstig beeinflussen.

Über regelmäßige und ausdauernde Bewegung können wir nicht nur das körperliche Wohlbefinden, sondern auch die psychische Stimmungslage positiv beeinflussen und Stress abbauen. Dies wirkt sich positiv auf den Schwangerschaftsverlauf und letztendlich auch auf die Beziehung zu dem ungeborenen Kind aus.

Viele Schwangerschaftsbeschwerden lassen sich mit Bewegung lindern oder sogar vermeiden. So gibt es z.B. Studien darüber, dass ein Schwangerschaftsdiabetes durch Ausdauersport verhindert bzw. gelindert werden kann. Krampfadern und massive Wassereinlagerungen werden durch Schwimmen gemildert, da der Wasserdruck sich positiv auf die Gefäße auswirkt und die Nieren zur Ausscheidung anregt. Muskuläre Verspannungen im Schultergürtel- und im Kreuzbeinbereich lassen sich durch entspannende gymnastische Übungen und/ oder Yoga bessern.

Das „Bauchgefühl“ ist in der Schwangerschaft meistens sehr gut ausgebildet und hilft der Frau dabei ihre Sportart/en zu finden.

Viel Bewegungsspaß wünschen Bettina Riemann und Nina Rogava!